In der Pädagogik (und damit in jede Beziehungsarbeit mit Menschen) bringen wir unterbewusst tief greifende Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke aus unserer Kindheit mit in das Interaktionsgeschehen ein und wirken dabei entwicklungs-förderlich oder entwicklungshinderlich für uns selbst und auf andere.

Stets werden frühkindliche Bilder, die in unserem Gehirn abgespeichert sind, durch Gegenwarts-erlebnisse aktualisiert und gestalten gegenwärtige Situationen mit, ohne dass wir uns dieser Bilder bewusst sind. Insofern liegt in einer professionell gestalteten Pädagogik das Grundverständnis vor, dass wir Erwachsene stets den Blick nicht nur auf das Kind vor uns werfen, Beobachtungen anstellen, Ziele für deren Entwick-lung formulieren und Entwicklungen auswerten sondern zunächst den Blick auf das Kind in uns selbst richten.

Professionalität und eine personale Identität können sich nur entwickeln, wenn wir uns immer wieder -sorgsam und zielorientiert- unserem >inneren Kind< zuwenden, um uns selbst zu entdecken, zu begreifen, Sinnzusammenhänge herzustellen und letztlich entwicklungsförderliche Ressourcen neu entdecken. Ziel des Seminars ist es, in einer sorgsam gepflegten Selbsterfahrungs-Atmosphäre sowohl entwicklungshinderlichen Bildern auf die Spur zu kommen als auch neue Erkenntnisse zu gewinnen und sich auf bisher unbekannte Erfahrungen einzulassen. 

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